SO STOPPEN SIE IHR GEDANKENKARUSSELL

So funktioniert die gezielte Gedankenunterbrechung.

Kennen Sie das?

Immer wenn Sie Abends schlafen gehen, meldet sich Ihr Gedankenkarussell. Es geht mit einem einzigen kleinen Gedanken los. (Ich darf morgen auf keinen Fall vergessen…)  Dieser kleine Satz führt Sie zum nächsten Gedanken und schon nimmt das Karussell so langsam Fahrt auf. Immer mehr Gedanken, die sich in Ihnen festhaken und Sie nicht einschlafen lassen…

2 schnelle Tipps für den akuten Fall:

1. Legen Sie sich ein Notizbuch neben das Bett, notieren Sie sich die Gedanken die Sie nicht loslassen. Mit dem Aufschreiben haben Sie die Sicherheit, dass Sie am nächsten Tag nichts vergessen und können jetzt erst mal den Gedanken loslassen. 2. Lesen Sie Lektüre mit vielen farbigen Bildern. (Bei mir haben Comics geholfen.) Durch die farbigen Bilder wird die Gehirnhälfte aktiviert, die Sie zum Einschlafen brauchen. Und die nicht wirklich anspruchsvollen Texte halten Sie auch nicht vom Schlafen ab.

Sie leiden öfter und auch während des Tages unter Gedankenkarussells?

Dann nutzen Sie die folgende Übung um ein für alle Mal damit aufzuräumen:

Wie Funktioniert die gezielte Gedankenunterbrechung?

Die Gedankenunterbrechung kann Ihnen dabei helfen, nagende Sorgen und Zweifel zu überwinden, die Ihrer Entspannung im Wege stehen.

Gedankenkreisel sind sich wiederholende und lästige Gedankengänge, die unrealistisch, unproduktiv und oft angstmachend sind.

Sie können zum Beispiel die Form von Selbstzweifeln haben: „Ich werde diese Arbeit nie richtigmachen“ oder „Ich bin viel zu uninteressant, um eine Verabredung zu bekommen“.

Sie können auch als Angst auftreten: „Was ist bloß mit meinem Herzen los“ oder „Wenn sie die Miete erhöhen, muss ich umziehen.

Die Gedankenunterbrechung geht so vonstatten, dass Sie sich auf die unerwünschten Gedanken erst konzentrieren – und dann plötzlich innehalten und den Geist leeren. Das Kommando „Stopp“ oder ein lautes Geräusch werden zur Unterbrechung der unerwünschten Gedanken verwendet.

Es gibt drei Erklärungen für den Erfolg der Gedankenunterbrechung:

  • Das Kommando „Stopp“ ist praktisch wie eine Bestrafung, und ein Verhalten, das ständig bestraft wird, kann sich nicht festsetzen.
  • Das Kommando „Stopp“ dient als Ablenkung, und der zwingende Selbstbefehl ist unvereinbar mit zwanghaften Gedanken.
  • Die Gedankenunterbrechung ist eine positive Reaktion und kann durch beruhigende oder positive Äußerungen ergänzt werden. Sie sagen zum Beispiel: „Diese großen 747- Flieger sind sehr sicher“ statt „Sieh dir an, wie diese Tragfläche wackelt. Die fällt bestimmt gleich ab.“
  • Wenn Sie Ihre Gedanken kontrollieren können, kann der allgemeine Stresspegel deutlich gesenkt werden.

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